Acrolein

Acrolein wird auch als Propenal, Acrylaldehyd, 2-Propenal bzw. Prop-2-enal oder Aqualin bezeichnet und entsteht beim Überhitzen von Fetten. Die giftige Substanz hat einen stechenden Geruch und schmeckt bitter.

Im Wein kann sie durch Abbau des Glycerins durch Milchsäurebakterien entstehen. Oft zieht die Bildung von Acrolein eine Trübung des Weins sowie die Entstehung von Bodensätzen mit sich. Wahrnehmbare Konzentrationen an Acrolein sind im Wein unerwünscht und werden als Weinfehler eingestuft.

Alternativ kann Acrolein auch beim Brennvorgang aus 3-Hydroxypropanal entstehen und daher Inhaltsstoff von Spirituosen sein.

  • Methode
  • Nachweisgrenze
  • Grund der Analyse
  • GC/MS
  • 3 µg/ 100 ml reinem Alkohol
  • Beurteilung des Brennvorgangs/ Quantifizierung des Weinfehlers

Füllmenge/ Füllgewicht

Als Füllmenge/ Füllgewicht wird die in einer Verpackung befindliche Menge des Produkts bezeichnet. Unter Füllgewicht versteht man dabei die in der Verpackung befindliche Masse des Produkts, oft in g oder kg angegeben, während man unter Füllmenge das entsprechende Volumen versteht,…

2-Aminoactophenon

2-Aminoacetophenon ist eine der Leitsubstanzen für den „Foxton“ oder den „untypischen Alterungston“ (UTA) im Wein.
Der Foxton ist eine meist als negativ empfundene Geschmacksauprägung bestimmter Amerikaner-Reben, der seinen Namen der Ähnlichkeit mit dem Geruch eines Fuchsbaus zu verdanken hat.
Ebenso ist 2-Aminoacetophenon als Abbauprodukt der Indoessigsäure für den sogenannten „untypsichen Alterungston“ im Wein verantwortlich. Ab einer Konzentration von ca. 0,5 µg/l wird der Wein stumpf und kann bei höheren Konzentrationen seine sortentypizität vollends verlieren. Der Geruch erinnert an nasse Pappe, müffelnde Putzlappen und Mottenkugeln. Das vorliegen dieses Weinfehlers weist auf Nährstoffmangel und/ oder Trockenstress der Reben hin.

  • Methode
  • Nachweisgrenze
  • Grund der Analyse
  • GC/MS
  • 0,1 µg/l
  • Quantitativer Nachweis des Weinfehlers